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2. Bundesliga Volleyball
14. September 2020

Hamburger Underdogs bezwingen Stralsunder Wildcats - ETV Hamburg feiert erfolgreiche Zweitligapremiere

Der erste Auftritt in der 2. Bundesliga brachte für die Eimsbüttelerinnen so ziemlich alles mit, was unsere Sportart zu bieten hat. Als nach zweieinhalb Stunden Spielzeit der erste Matchball der jungen Spielzeit im Feld des Gegners versenkt wurde, brachen alle Dämme. Die Spielerinnen wirbelten im Siegerkreis auf dem Feld und das Betreuerteam lag sich jubelnd in den Armen.

Was vorher geschah, lässt sich in wenigen Worten kaum zusammenfassen. Eine Premiere in der 2. Bundesliga ist ohnehin eine Herausforderung. Aber in Zeiten von C19 potentiert sich der Aufwand. Das gesamte Team war froh, nachdem alle ‚Hygienezonen‘ abgeklebt waren und der Aufbau der Halle beendet war dass es endlich an den Ball ging.

Mit viel Selbstvertrauen und erstaunlich wenig Nervosität legte das Team um Spielführerin Juliane Namneck los, und verließ das Feld zur ersten technischen Auszeit mit einer knappen Führung. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Heimmannschaft bei 24:21 alle Trümpfe in der Hand zu halten schien. Bei 24:24 sorgte sich das Betreuerteam, ob man sein Blatt vielleicht überreizt hatte, dann aber folgten zwei Punkte zum ersten Satzgewinn in der 2. Bundesliga.

Gleiches Bild im zweiten Satz, das Spiel wogt hin und her. Auf beiden Seiten wechseln spektakuläre Abwehraktionen mit kraftvollen Aktionen im Angriff. Besonders auffällig dabei der Battle, den sich Anne Krohn und Anna Behlen dabei lieferten. Am Strand gehen die Beiden in der deutschen Serie gemeinsam auf Punktejagd, an diesem Tag schlugen sie sich die Bälle gegenseitig um die Ohren. In Satz zwei weiterhin mit Vorteilen für Behlen. Erneut geht eine 24:21 Führung über den Punktausgleich zum 26:24 für die Gastgeberinnen. Der erste Punkt war eingesackt.

Im Folgesatz zeigte Stralsund eine ganz starke Reaktion und dominierte den Satz von Beginn an. Auch die Wechsel im Hamburger Team konnten am klaren Verlust des dritten Satzes nichts ändern.

Im Folgesatz entwickelt sich erneut ein heißer Tanz, indem die Underdogs aus Hamburg zu Beginn der Crunchtime vorne lagen, aber die Wildcats zeigten die Krallen und Laura Kurtze bereitete mit ihrem Service 4 Punkte in Folge vor. Satzausgleich.

Der abschließende Satz folgte dem dramatischen Gesamtkonzept dieses Spiels. Beide Zuspielerinnen suchten verstärkt ihre Punktballspielerinnen. Anne Krohn und Laura Kurtze feuern bei Stralsund aus allen Rohren, während Anna Behlen und Saskia Radzuweit von der anderen Seite die Bälle über das Netz ballern. Zum Seitenwechsel lag Hamburg vorne, doch das Bild drehte sich und bei 13:14 schlugen die Gäste zum Matchgewinn auf. Vergeblich. Und auch den zweiten Matchball wehren die Büttels ab um dann ihrerseits den ersten Matchball zu verwerten. Der Rest war Jubel!

Beim Aufsteiger feierte fast das halbe Team seine Zweitligapremiere, besonders hervorzuheben ist dabei die 16-jährige Hanna El Betagy, die kurzfristig für die erkrankte Johanna Piper einsprang, und ihrer ebenfalls gesundheitlich angeschlagenen Zuspielkollegin Luise Klein im dritten Satz die dringend benötigte Pause verschaffte.

ETV Hamburg – Stralsunder Wildcats 3:2 (-24, -24, 13, 22, -15)

MVP ETV: Anna Behlen
MVP Stralsund: Anne Krohn

Für den ETV Hamburg am Ball: Luise Klein, Saskia Radzuweit, Louisa Krams, Anna Behlen, Juliane Namneck, Nina Deepen, Ines Laube, Gina Köppen, Hanne Binkau, Constanze von Meyenn, Hanna El Betagy, Alexa Thaden, Laura Eickhof und Julia Schneidler

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