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Damen Floorball-Bundesliga
11. Oktober 2021

Lady Piranhhas: Knappe Niederlage im Topspiel

Am vergangenen Samstag stand das zweite Auswärtsspiel der Saison für die Lady Piranhhas an – und damit direkt die vom Floorballmag zum Topspiel der Liga ausgerufene Partie, welche die Gegnerinnen aus Dümpten schlussendlich mit einem knappen Sieg für sich entscheiden konnten.

Beide Teams gewannen ihr Auftaktspiel der Saison und starteten somit mit jeweils drei Punkten auf ihrem Konto in das Spiel. Nach bereits knapp 1:30 Minuten konnten die Dümptener Füchse durch Theresa Beppler-Alt in Führung gehen. Das ließen die Piranhhas allerdings nicht auf sich sitzen und so glich Randi Kleerbaum nach einem Pass von Shari von Kroge aus. Abgeschlossen wurde das erste Drittel durch ein weiteres Tor von Beppler-Alt, deren Schlenzer die Piranhhas nicht recht zu verteidigen wussten.

Im zweiten Drittel legte Dümpten direkt zum 1:3 nach, doch Hamburg konnte durch von Kroge nach einem Pass von Annika Drews kontern. Mitte des zweiten Drittels folgte eine zwei Minuten Strafe wegen Stockschlags gegen Hamburg, die die Dümptener Füchse direkt ausnutzten. Mit einem Spielstand von 2:4 ging es in das letzte Drittel.

Dieses wurde noch einmal spannend. Hamburg konnte durch die Toptorschützin Kleerbaum auf 4:4 ausgleichen. Leider folgte abschließend ein Penalty für die Dümptener Füchse, den Anna-Lena Best gekonnt versenkte.

„Man hat uns im ersten Drittel das frühe Aufstehen und die lange Anreise angemerkt, da wir wenig mitspielen konnten und hauptsächlich in der Verteidigung standen. Zum zweiten Drittel sind wir dann ins Spiel reingekommen und konnten auf Augenhöhe mithalten. Wenn wir zum Rückspiel von Anfang an mit vollem Fokus dabei sind und unsere Chancen konsequent nutzen, ist auch Dümpten schlagbar.“, so Kleerbaums Einschätzung.

Damit endete das Spiel, welches knapper nicht hätte ausfallen können, durch einen Penalty entschieden wurde und einem Topspiel somit wohl mehr als gerecht wurde.

Im zweiten Spiel des Wochenendes trafen die Piranhhas auf die Dragons aus Bonn. Nach einer Übernachtung im beschaulichen Bornheim Merten ging es am Sonntag in die ehemalige Bundeshauptstadt. Das Spiel startete positiv aus Piranha-Sicht, nach einem schönen Weitschuss in der achten Minute erzielte Frederike Strahl die Führung. Doch Bonn wartete nicht lange mit der Antwort und sorgte in der 10. Minute durch Anika Weißkirchen für den Ausgleich. Nach dem knappen und intensiven Spiel gegen Dümpten war man noch etwas müde in den Beinen und im Kopf, sodass Bonn viele Chancen zum Kontern erhielt. Durch einen unglücklichen Stockschlag und daraus resultierenden Penalty konnte Bonn somit auf ein 2:1 erhöhen. Eine durchweg starke Marlene Oertel im Bonner Tor zeigte eine Parade nach der anderen und der Ball fand einfach nicht das Bonner Tor, obwohl man sich immer wieder schön in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte.

Im zweiten Drittel erhöhte Hamburg den Druck und Annika Drews sorgte mit einem schönen Schuss ins lange Eck für den verdienten 2:2 Ausgleich. Aber auch hier ließ Bonn nicht auf sich warten und nutzte einen unsauberen Wechsel für die erneute Führung zum 3:2. Eine 2-Minuten Strafe zum Ende des zweiten Drittels konnte Bonn jedoch nicht nutzen und somit ging es mit einem 3:2 ins letzte Drittel.

Nach einer Umstellung auf zwei Reihen sorgte Randi Kleerbaum dann nach schöner Vorlage von Ina Jensen direkt in der dritten Minute für den 3:3 Ausgleich. Aber wie auch die Male zuvor konnten die Hamburgerinnen das Spiel nicht drehen. In der neunten Minute musste Hamburgers Torhüterin Naile Dühring erneut hinter sich greifen – 4:3. Die Spannung stieg, die Halle kochte – aber Talissa Sommer erlöste die Hamburgerinnen in der 14. Minute mit dem Ausgleich. Die letzten sechs Minuten lieferten sich die Teams dann einen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, es fehlte aber die Konzentration im Abschluss, sodass es in die Verlängerung ging.

In der Verlängerung gab es dann ein munteres Hin und her, den Zuschauern wurde hier viel geboten. Auf beiden Seiten ließen jedoch die Konzentration und Physis nach. Sowohl Bonn als auch Hamburg hatten klare Chancen, die nicht genutzt wurden. Dementsprechend stand am Ende ein 4:4 auf der Anzeigetafel.

Somit nehmen die Piranhhas nach dem Wochenende eine knappe Niederlage und ein Unentschieden mit zurück in den Norden. Es zeigt sich, dass auch der Favorit aus Dümpten zu schlagen ist und die Hamburgerinnen vorne mitspielen können. Trotzdem muss in den nächsten Wochen weiter im Zusammenspiel der Reihen und vor allem an den Abschlüssen gearbeitet werden. Chance dazu gibt es bereits am nächsten Wochenende, wo die Hamburgerinnen auswärts gegen Stern München antreten.

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