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BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord
16. März 2021

112:115: ETV-Basketballer schnuppern bei Meister Bochum an der Sensation

Die Korbjäger vom Eimsbütteler TV haben ihr letztes reguläres Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verloren, dafür aber jede Menge Respekt und Prestige gewonnen. Sie unterlagen am 22. Spieltag beim Tabellenführer und feststehenden Hauptrundenmeister VfL SparkassenStars Bochum 112:115 (27:35; 23:25; 26:18; 36:37) und schnupperten dabei an der ganz großen Sensation.

Es war das korbreichste Spiel der gesamten Saison in der ProB-Staffel Nord und der endgültige Beweis, dass sich der Aufsteiger trotz des letzten Tabellenplatzes (4:17 Siege) in der neuen Liga etabliert hat. Am kommenden Samstag wartet als endgültig letzte Aufgabe das Auswärtsspiel bei den BSW Sixers in Sandersdorf auf die Hamburger, die aufgrund eines gemeinsamen Corona-Ligabeschlusses in jedem Fall dem Abstieg entgehen. Die Partie vom ersten Spieltag musste zweimal verschoben werden, wodurch nun die eigentliche ETV-Premiere in der ProB zur Abschiedsvorstellung wird.

In Bochum zeigten sich die ohne Kapitän Leo Eckmann (Knie) angetretenen Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs zu Beginn nur bedingt abwehrbereit. Dafür beteiligten sie sich aber im Angriff fleißig am Korb-Spektakel. „Hier haben zwei Mannschaften Bock zu zocken“, so der treffende Kommentar des Livestreams bei sportdeutschland.tv. Angeführt von den erneut überragenden Heimkehrern Mubarak Salami (31 Punkte, 11 Assists) und Abdulai Abaker (24/5) spielte der ETV bereits in den ersten beiden Vierteln unbeschwert auf und zeigte den bereits gewohnten Offense-Speed. Der ebenfalls überzeugende Center Mayika Lungongo (23 Punkte, 7 Rebounds) machte im Nachsetzen das Halbzeitergebnis von 50:60 rund, das mit viel Wohlwollen in so mancher Partie als Endresultat durchgegangen wäre.

Überhaupt zeigten die Eimsbütteler ihre vielleicht beste Teamleistung der Saison (zumindest bei Niederlagen), alle Spieler bekamen Einsatzzeit, fast alle beteiligten sich am Punktesegen. Und es kam noch besser: Ein energischer Zwischenspurt im dritten Viertel eröffnete dem großen Außenseiter vor dem Schlussabschnitt sogar eine unverhoffte Siegchance. Erst recht, als Routinier Vidmantas Uzkuraitis (16 Punkte) den ETV per Dreier mit 79:78 in Front brachte. Es entwickelte sich endgültig ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung mehrfach hin- und herwechselte und bei dem sich die Gäste einfach nicht geschlagen geben wollten. Und so hatte es das Finish richtig in sich: Abaker erzielte sieben Sekunden vor Schluss das 112:114, danach öffneten die fast in Bestbesetzung angetretenen Bochumer den Hamburgern noch mal die Tür, als sie nach Stop-the-Clock-Fouls drei von vier Freiwürfen vergaben. Leider aber gelang es Salami & Co. nicht, durch den Spalt hindurch zu gehen.

Kommentar ETV-Cheftrainerin Sükran Gencay zum Spiel: „Man muss beiden Mannschaften ein Kompliment machen. Man hat wirklich nicht gemerkt, dass es um nichts mehr ging. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, das war eine tolle Leistung. Ich hätte es ihnen gegönnt, beide Teams hätten den Sieg verdient gehabt. Wir können sehr zufrieden sein mit dem, was wir heute hier gezeigt haben. Man hat erneut gesehen, wie wir uns in dieser Saison weiterentwickelt haben.“

ETV in Bochum: Salami (31 Punkte, 4 Rebounds, 11 Assists, 10 Turnover); Abaker (24 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists, 5 Steals); Lungongo (23 Punkte, 7 Rebounds); Uzkuraitis (16 Punkte); Migunov (8 Punkte, 3 Rebounds, 4 Assists); Hoppe (5 Punkte); Gust (3 Punkte, 5 Rebounds); Tittel (2 Punkte); Paetsch; Büürma (zum kompletten Boxscore)

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