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BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB
17. Januar 2021

71:92 – ETV-Basketballer verlieren nach starkem Start beim Favoriten EN Baskets Schwelm

Der mitgebrachte Derby-Schwung reichte nur für ein Viertel: Eine Woche nach dem begeisternden 110:98-Sieg über den Lokalrivalen SC Rist Wedel sind die Basketballer des Eimsbütteler TV Hamburg wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord unterlagen sie beim favorisierten Tabellenfünften EN Baskets Schwelm mit 71:92 (20:15; 11:30; 16:23; 24:24) und fielen damit mit einer Bilanz von 3:9 Siegen bei zwei Nachholspielen wieder hinter Towers-Kooperationspartner Wedel (4:9) auf den letzten Tabellenplatz zurück.

Nicht zum ersten Mal boten die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs im Baskets Dome von Schwelm (nahe Wuppertal in Westfalen gelegen) anfangs einem Etablierten der Liga Paroli. Nach nervösen zwei Minuten startete der ETV einen 11:0-Lauf, dem Favoriten wollte bis dato so gut wie gar nichts gelingen. 20:15 hieß es nach dem ersten Spielabschnitt für den Gast, das Gros der Eimsbütteler Punkte (14) ging wie so oft aufs Konto von Liga-Topscorer Mubarak Salami. Kurios: Sämtliche Gegentreffer im ersten Viertel kassierten die Hamburger von der Dreierlinie. Noch kurioser: Alle stammten vom selben Schützen. Schwelms Kapitän Nikita Khartchenkov war on fire und traf den ETV insgesamt sechsmal in Folge ins Herz. Und so kam es, wie es so oft kam für den mit nur neun Spielern angetretenen ProB-Aufsteiger: Kraft und Konzentration schwanden, das zweite Viertel ging mit 11:30 verloren und ein möglicher Sieg geriet in weite Ferne. Auch im dritten Spielabschnitt wuchs der Rückstand weiter an, der ehemalige Erstligist (2004 als Schwelmer Baskets) brachte seinen siebten Saisonsieg souverän nach Hause.

 

Die Gründe für die Eimsbütteler Niederlage offenbart ein Blick auf den Statistikbogen: Eine Trefferquote von 19 Prozent (6/32) aus dem Dreierland haben vermutlich noch keiner Mannschaft jemals einen Sieg beschert, 61 Prozent (11/18) von der Freiwurflinie, 37 zu 45 Rebounds und nur 14 Assists sind ebenso wenig hilfreich, will man das Feld als Gewinner verlassen. Headcoach Sükran Gencay zog nach der Heimkehr über verschneite Straßen folgendes Fazit: „Der Sieg von Schwelm geht klar in Ordnung, vielleicht ist er am Ende ein bisschen zu hoch ausgefallen. Es war klar, dass die Baskets nach unserem guten Start zurückkommen würden. Dafür sind sie zu erfahren und haben zu viel Klasse. Im zweiten Viertel ist es uns einfach nicht gelungen zu scoren, da haben wir selbst die freien Würfe nicht mehr getroffen. Leider konnten wir die vergangene Woche wegen vieler kranker und verletzter Spieler wieder nicht so gut trainieren, das ist nach wie vor ein Problem.“

 

ETV in Schwelm: Mubarak Salami (32 Punkte, 7 Rebounds, 4 Steals, 1/8 Dreier), Vidmantas Uzkuraitis (12 Punkte, 2/11 Dreier), Abdulai Abaker (12 Punkte, 4 Rebounds, 4 Assists, 5 Steals, 2/7 Dreier), Leo Eckmann (6 Punkte, 10 Rebounds), Vladimir Migunov (4 Punkte, 9 Rebounds), Marcel Hoppe (3 Punkte, 1/5 Dreier), Jan Gust (2 Punkte, 3 Rebounds), Luca Büürma (2 Assists), Fabian Paetsch

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