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BARNER 2. Basketball Bundesliga ProB
20. November 2020

74:75-Niederlage in Bernau – ETV-Basketballer hadern mit Schiedsrichterentscheidung

Mit einer unglücklichen 74:75 (23:25, 45:44, 60:65)-Niederlage im Gepäck ist der Eimsbütteler TV von seinem ersten „echten“ Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord der Herren bei Lok Bernau zurückgekehrt. Dabei fehlte dem ETV-Spiel der letzte Pfiff – genauer gesagt die richtige Auslegung dessen. So blieben nach einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichtergespanns 3,3 Sekunden vor dem Spiel beim Stand von 74:73 für den ETV die Gastgeber aus der Nähe von Berlin in Ballbesitz – den sie zwei Sekunden später prompt zum siegbringenden Korb nutzten.

ETV-Trainerin Sükran Gencay haderte nach einer schlaflosen Nacht entsprechend mit den Unparteiischen, die sich in der undurchsichtigen Situation zunächst uneinig waren:  „Ich kann mich in meiner Basketballkarriere nicht an einen so spielentscheidenden Pfiff erinnern. Da war kein Kontakt, nichts“, beschrieb die 34-Jährige die Reboundszene, in der ihr Guard Abdulai Abaker vom ersten Unparteiischen ein Foul attestiert bekam. Dessen Kollege hatte im gleichen Moment ein Vergehen eines Lok-Spielers am erneut überragenden ETV-Rückkehrer Mubarak Salami (30 Punkte) gesehen, ließ sich dann aber überstimmen.

Zuvor hatten die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs als Aufsteiger dem Favoriten einen Kampf auf Augenhöhe geliefert, sich gegenüber der 78:94-Heimniederlage vor Wochenfrist gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf deutlich gesteigert. Mehrfach wechselte in einem fairen Spiel die Führung – leider aus Sicht der Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs eine Sekunde vor der Schlusssirene das letzte Mal. „Heute ärgere ich mich noch über den Pfiff, morgen werde ich die Jungs wahrscheinlich für ihr gutes Spiel loben. Sie hatten sich wirklich viel vorgenommen, die Aggressivität hat gestimmt. Glückwunsch an Bernau, die sind wirklich alle gut ausgebildet und trotz ihres jungen Alters schon sehr erfahren“, resümierte Headcoach Gencay.

Als nächstes warten nur zwei Heimspiele auf die ETV-Basketballer. Am Samstag, den 28. November 2020 um 19.30 Uhr kommt Liga-Topfavorit VfL SparkassenStars Bochum mit den Ex-Towers-Profis Lars Kamp und Marius Behr sowie dem früheren Wedeler Coach Felix Banobre in die Sporthalle Wandsbek. Drei Tage später, am 1. Dezember um 20.30 Uhr, folgt das Nachholspiel gegen die ebenfalls hoch eingeschätzten EN Baskets Schwelm.

ETV in Bernau: Salami (30 Punkte/6 Rebounds/3 Assists), Uzkuraitis (14 Punkte/6 Rebounds), Abaker (11 Punkte/4 Rebounds/6 Assists), Lungongo (7 Punkt/5 Rebounds), Hoppe (5 Punkte/5 Rebounds), Paetsch (3 Punkte/1 Rebound), Migunov (2 Punkte/1 Rebound/1 Assist), Jan Gust (2 Punkte/1 Rebound), Eckmann (10 Rebounds), Ofori (1 Rebound/1 Assist), Tittel, Büürma

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