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Basketball
13. November 2019

82:64 gegen SC Rasta Vechta  – ETV mischt weiter oben mit

Die Basketballer vom Eimsbütteler TV treiben sich nach einem ungefährdeten 82:64 (42:32) über die Young Rastafari aus Vechta weiter in der Spitzengruppe der Ersten Regionalliga Nord herum. Dass sie mit nunmehr 6:1 Siegen schon im zweiten Jahr zum Establishment der Liga gehören, ist nicht von der Hand zu weisen. Ob der letztjährige Aufsteiger auch ein Spitzenteam ist, könnte der nächste Spieltag zeigen.

Wer von den 234 anwesenden Zuschauern im Heimspiel gegen den SC Rasta Vechta noch nicht wusste, dass die Regionalliga-Basketballer des Eimsbütteler TV gerne mal ihr Glück von der Dreierlinie versuchen, der war spätestens nach der Schlusssirene schlauer. Und wer bislang dachte, Dreierspezialist Marcel Hoppe sei ein eindimensionaler Spieler, der wurde in eben diesem Spiel eines Besseren belehrt. 22 Punkte steuerte der 21-jährige Flügelspieler zum souveränen 82:64-Erfolg über den Bundesliga-Nachwuchs aus Niedersachsen bei – dem sechsten Sieg im siebten Saisonspiel. Und das, obwohl es in seiner Spezialdisziplin mit lediglich zwei Treffern bei neun Versuchen äußerst mäßig lief. Kleiner Trost für ihn: Auch Team-Leader Vid Uzukuraitis (3/12) und seinen anderem Teamkollegen ging es ähnlich: Lediglich acht von 36 Würfen von Downtown (22,2 Prozent) fanden den Weg ins Körbchen.

„Wir haben es heute vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber Schützen müssen halt schießen“, verteidigte Headcoach Sükran „Süki“ Gencay ihre Schützlinge nach Spielende. Umso bemerkenswerter, dass die Gastgeber dennoch einen Weg fanden, den zweiten Heimsieg locker nach Hause zu fahren. Zumal der ETV arg ersatzgeschwächt ins Spiel ging und beim Abschlusstraining am Freitag sich nur sechs gesunde Spieler in der Halle tummelten. Auch Topscorer Tyseem Lyles konnte nur eingeschränkt üben, nachdem der Amerikaner beim dramatischen 57:55-Derbysieg in Bergedorf eine Woche zuvor umgeknickt war. „Ich wollte ihn eigentlich schonen und hatte ihm gesagt, er solle sich nicht zu sehr ins Getümmel stürzen. Das hat nur mäßig geklappt“, schmunzelte Trainerin Gencay rückblickend. Zwar fand der sonstige Topschütze nur selten seinen Wurfrhythmus (14 Punkte), glänzte aber dafür phasenweise als umsichtiger Passgeber (zehn Assists).

Bild: Mannigeaux

Schon nach dem ersten Viertel deutete beim Stand von 26:14 alles auf einen recht entspannten Nachmittag für die Eimsbütteler hin. Höhepunkt der ersten Abschnitts: ein krachender Dunking von Wühlmaus Leo Eckmann zum 22:7. Das zweite Viertel ging zwar mit 16:18 verloren, doch hatte der ETV die Lage weiter im Griff. Immer wenn der Ball schnell lief, schlug es ein im Lager der Jung-Rastafari. Erst recht, wenn auch noch die Hamburger schnell liefen – ein guter Fastbreak aus einer tollen Reboundarbeit heraus (50:38 im Vergleich) war diesmal ein Schlüssel zum Sieg.

Allerdings war der scheinbar satte Vorsprung auch etwas trügerisch, wie der Beginn der zweiten Halbzeit bewies. Acht Punkte am Stück der Gäste verkürzten den Abstand auf zwei Zähler (40:42), doch zu mehr sollte es nicht reichen. Denn Trainerin Süki griff tief in die Taktik-Werkzeugkiste und zauberte die eigentlich ungern genutzte Zonenverteidigung hervor. Gegen die miserabel treffenden Niedersachsen (Wurfquote gesamt: 31,4 Prozent) an diesem Tag genau das richtige Mittel. Lediglich Supertalent Luc van Slooten deutete bei Rasta zeitweise seine Klasse an (19 Punkte), doch unterliefen dem 17-Jährigen auch sieben Ballverluste – bezeichnend für Vechtas Vorstellung insgesamt.

Bild: Mannigeaux

So sorgten denn ein energischer 12:3-Schlussspurt im dritten Viertel für klare Verhältnisse, beim Stand von 63:44 durfte das letzte Mal verschnauft werden. Erwähnt seien in der Schlussbilanz neben Allzweckwaffe Hoppe auch noch Top-Rebounder Vladi Migunov (11 Boards) sowie sein Center-Kollege Thomas Trautwein, der untere anderem drei schicke Assists einstreute.

Bild: Mannigeaux

Bereits am kommenden Sonntag, den 17. November kommt es zur gewohnten Zeit von 16 Uhr in der Sporthalle Hohe Weide zum aktuellen Spitzenspiel der Regionalliga Nord. Dann empfängt der Tabellenvierte ETV Liga-Primus Aschersleben Tigers (beide 6:1). Den kompletten Boxscore vom Spiel gegen Vechta gibt es hier.

CJ

Ort:
Sporthalle Hohe Weide , Hohe Weide 17a, 20259 Hamburg

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