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Basketball 1. Regionalliga
05. Februar 2019

94:80 gegen Cuxhaven – ETV-Korbjäger fangen an zu klettern

Die Regionalliga-Basketballer des Eimsbütteler TV haben nach einem kurzen Abstecher wieder in die Erfolgsspur 2019 zurückgefunden. Dem nicht unerwarteten 77:89 bei Tabellenführer Wolmirstedt ließen sie im Heimspiel gegen den Abstiegskonkurrenten Rot-Weiss Cuxhaven Baskets einen wichtigen 94:80-Sieg folgen. Ein Erfolg, gleichbedeutend mit einem Überholmanöver.

Als sich Andres Dias dos Reis den finalen Abpraller der Partie gesichert hatte, war der Siegesjubel längst entbrannt. Die gut 200 Zuschauer in der Sporthalle Hohe Weide feierten einen 94:80 (22:15; 49:32; 74:54)-Erfolg der Basketballer vom Eimsbütteler Turnverband über die Cuxhaven Baskets. Es war der vierte Sieg im fünften Spiel des Jahres 2019 für den Aufsteiger und der Beginn einer Art Kletterpartie. Denn das Team von Headcoach Sükran Gencay überholte in der Tabelle mit nunmehr 7:12 Siegen nicht nur den Gegner vom Sonntag, sondern auch die TSG Westerstede, die eine deftige 65:98-Klatsche beim Tabellenführer der Ersten Regionalliga, den Baskets Wolmirstedt, kassierten.

Ebendort hatten die Hamburger eine Woche zuvor „nur“ mit zwölf Punkten (77:89) verloren. Und mit dem entsprechenden Selbstvertrauen startete der ETV auch in die Partie. Als nach nicht mal zweieinhalb Minuten Fabian Paetsch einen Dreier zum 8:2 versenkte, sah sich Gästecoach Christoph Nicol zur ersten Auszeit genötigt. Allein es sollte nicht viel nützen. Obwohl ETV-Topscorer Tyseem Lyles noch nicht so recht in Schwung kommen wollte, vergrößerten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur ersten Viertelpause sukzessive auf 22:15.

Ein Vorsprung, der nur ganz kurz ins Wanken geriet. Denn nach einem 7:3-Mini-Run der Gäste von der Nordsee zogen die Hausherren das Tempo auf ihr gewohntes Level an. Angeführt von Shooting Guard Vid Uzkuraitis, dem in dieser Phase elf seiner insgesamt 26 Punkte gelangen, starteten sie einen 24:6-Lauf, nach dem es keine Fragen mehr nach dem Sieger geben konnte.

Oder doch? Ein verzweifeltes Aufbäumen der Cuxhavener brachte sie nach dem Pausenstand von 32:49 aus ihrer Sicht noch mal auf zwölf Zähler ran (39:51). „Das war unsere einzige kleine Schwächephase. Ansonsten haben die Jungs wirklich alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben: vor allem druckvoll verteidigen und vorne schnell spielen“, urteilte Headcoach Süki nach dem Spiel. Stimmt: Ein Dreipunktespiel von Tyseem läutete einen abermaligen Lauf der ETV-Korbjäger ein, die elf Zähler in Folge erstickten jegliche Sorgen vor einer Wende im Spiel. Der 74:54-Zwischenstand in der letzten Viertelpause wurde souverän nach Hause gebracht.

Somit gelang ein Sieg gegen einen Liga-Kontrahenten, dem man im Sommer beim Vorbereitungsturnier an der Hohen Weide noch unterlegen war. Allerdings sind beide Mannschaften mit den Teams von damals kaum mehr zu vergleichen. Während die Baskets von der Elbmündung  durch finanzielle Probleme in Schieflage gerieten und ihren Kader kräftig umkrempeln mussten, haben sich die Eimsbütteler Liga-Neulinge längst in der neuen Umgebung akklimatisiert. „Wir haben uns seitdem enorm weiter entwickelt. Die Jungs sind wirklich gut drauf und inzwischen mental sehr tough“, lobte Süki ihre Mannschaft.

Die mentale Stärke wird auch noch vonnöten sein, soll das große Ziel Klassenerhalt geschafft werden. Dafür muss voraussichtlich vier Mannschaften das Nachsehen gegeben werden. Ein Sieg am kommenden Wochenende in Königs Wusterhausen hinter Berlin wäre da hilfreich. Gutes Omen: Im Hinspiel gelang dem ETV der erste Sieg in der Ersten Basketball-Regionalliga überhaupt.

Punkte gegen Cuxhaven: Vid 26, Tyseem und Fabian je 18
Rebounds: Vladimir 8, Tyseem 7, Sergej 6, Leo, Fabian und Jan-Hendrik je 4
Assists: Tyseem 9, Sergej 6, Vid 5
Steals: Vid 6

 

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