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Basketball
21. Januar 2019

99:75 gegen Alba – ETV-Korbjäger holen dritten Sieg in Folge

Es läuft für die Top-Basketballer des Eimsbütteler TV anno 2019: Mit einem 99:75 (51:46) über den Nachwuchs von Alba Berlin holen sie den dritten Sieg in Folge und bleiben im neuen Jahr ungeschlagen. Mit einer Bilanz von 6:11 Siegen lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Ersten Regionalliga mehr denn je.

Es war ordentlich Leben in der Bude. Rund 250 begeisterte Zuschauer sahen in der Sporthalle Hohe Weide, wie die Regionalliga-Basketballer des Eimsbütteler Turnverbandes ihre Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt fortsetzten. In einem temporeichen Spiel bezwangen sie die Nachwuchsriege von Alba Berlin am Ende deutlich mit 99:75. Dabei glich das Spiel ein wenig dem Zureiten eines jungen Wildpferdes, wobei sich die Gastgeber nicht immer als echte Pferdeflüsterer erwiesen. Zu oft erwiderten sie Druck mit Gegendruck, anstatt auch mal mit List und Gelassenheit die Berliner Young Guns sich müde laufen zu lassen. „Es ist halt auch unser Spiel. Deswegen sind wir das schnelle Tempo mitgegangen“, erklärte Headcoach Sükran Gencay nach der Partie. Wie auch immer: Nachdem der ETV in der zweiten Halbzeit mehrmals die Zügel anzog, gaben die Gäste schließlich klein bei.

Anders als im Hinspiel, als die Albatrosse ihren bislang einzigen Saisonsieg einfahren konnten, standen diesmal keine BBL-erfahrenen Namen wie Jonas Mattisseck beim Gegner auf dem Spielbogen. Dennoch machten es die gewohnt gut ausgebildeten Teenager aus der Alba-Talentschmiede dem ETV von Anfang an schwer. Zum Beispiel mit einer Full Court Press, die ihren Namen wirklich verdiente und die jede Menge Hektik ins Spiel brachte. So standen nach gerade mal zwei Minuten schon drei Ballverluste beim ETV zu Buche, nach vier Minuten hieß es 8:14.  Allerdings biss auf der anderen Seite auch die Hamburger Defense mehrfach zu. Als Vid Uzkuraitis drei Ballgewinne in sieben direkte Punkte ummünzte und es Leo Eckmann auch noch per Dunking krachen ließ, sah die Sache beim 19:17 schon wieder anders aus. 21:23 stand es zur ersten Pause.

Auch danach ging es munter weiter. Tempo und Ballverluste gab es hüben wie drüben, die Führung wechselte hin und her, erst beim Stand von 40:30 konnten die Gastgeber erstmals ein wenig durchatmen. Was ihnen aber nicht gut bekam: Nach einem 15:3-Lauf waren die Gäste plötzlich wieder vorn. Auffällig schon jetzt: Der Dreier, zuletzt eine der größten Waffen der Eimsbütteler, wollte an diesem Tag einfach nicht fallen: Weder bei Vid (1/7) noch bei Tyseem Lyles oder Fabian Paetsch (jeweils 1/6). Am Ende war die Gesamtbilanz mit 5 von 24 (20,8 %; Alba: 10/27 = 37 %) äußerst mau.

Aber zum Glück nicht spielentscheidend. Das waren vor allem die Beharrlichkeit und die Reboundstärke der Gastgeber. 49 „Bretter“ sicherten sie sich – die jungen Berliner nur 32. Herausragend hierbei Tyseem als Guard mit gleich 11 Abprallern, auch Vid und Leo (je 8) sowie Fabi (7) sammelten vorbildlich ein. So setzten sich die Aufsteiger aus dem Herzen Hamburg nach dem 51:46-Halbzeitstand im dritten Viertel kontinuierlich ab. 71:53 hieß es drei Minuten vor Ende der Spielperiode, die Weichen waren gestellt. Die Berliner NBBL-Talente – allesamt in diesem Jahrtausend geboren – mussten ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen und kamen im Schlussabschnitt nur mit Glück und dank der ETV-Nachlässigkeit am Ende um einen Hunderter herum.

„Es war ein Muss-Sieg, aber eigentlich stehen wir in jedem Spiel unter Siegzwang“, meinte Coach Süki nach der Schlusssirene. Noch mehr als dieser Erfolg hatte sie der Auftritt eine Woche zuvor in Hannover gefreut, als die Regionalliga-Neulinge den MTB Baskets Langehagen beim 78:65-Auswärtssieg (dem ersten der Saison) die erste Heimniederlage beigebracht hatten. „Die haben mich gefragt, warum wir da unten drin stehen“, sagte Süki. Ein Triumph, der kommende Woche schwerlich zu wiederholen sein wird. Dann geht es in die Sporthalle der Freundschaft zum Spitzenreiter Wolmirstedt, ehe am 3. Februar wieder zur gewohnten Sonntagszeit um 16 Uhr die Cuxhaven Baskets zum Abstiegsduell in die Hohe Weide kommen.

Punkte gegen Alba: Tyseem 27, Vid 16, Leo 15

Rebounds: Tyseem 11, Vid und Leo je 8, Fabi 7, Vladimir 4

Assists: Vid 7, Tyseem 6

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