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Floorball: Lady Piranhhas

Dies das Vizemeisterinnen!

07. Juni 2022
Die ETV Lady Piranhhas beenden die Saison 2021/2022 als Vizemeisterinnen. Trotz des verlorenen Spiels am vergangenen Samstag sind die Hamburgerinnen zufrieden mit der Saison und stolz auf zwei Titel: Pokalsiegerinnen und Vizemeisterinnen. Versuchen wir die Saison ein wenig Revue passieren zu lassen ...

… das Team der Lady Piranhhas hatte zu Beginn der Saison viele Neuzugänge zu begrüßen. Randi Kleerbaum, Lena Rathje, Julia Diesener, Nike Bartz, Frederike Strahl und Leonie Korth zog es allesamt in die Hansestadt Hamburg. Somit musste sich das Team erst einmal finden und gemeinsam einspielen.

Aufgrund von Corona konnte erst spät ins Hallentraining gestartet werden – trotzdem gelang der Saisonauftakt im September in Wernigerode mit einem 8:7 Sieg. Das darauffolgende erste Auswährtswochenende verlief leider nicht so optimal. Das vom Floorball Magazin ernannte Topspiel gegen die Dümptener Füchse wurde knapp (4:5) verloren. Auch das Spiel gegen Bonn am nächsten Tag verlief nicht wie geplant und die Lady Piranhhas konnten nur einen Punkt nach einem 4:4 mit nach Hause nehmen. Trotzdem zeigte sich, dass die Hamburgerinnen mit dem Favoriten aus Dümpten durchaus mithalten und ganz oben mitspielen können. Das nächste Auswärtsspiel in München verlief dann erfolgreicher mit einem 10:2 Sieg, auch wenn das erste Drittel sehr verschlafen startete. Das Team und die Reihen fanden sich nun immer besser zusammen.

Am 30. Oktober 2021 stand dann endlich das erste Heimspiel der Saison an. Vor heimischen Publikum konnte der MFBC Grimma in der Overtime geschlagen werden. Direkt eine Woche später wurden die nächsten Gäste aus dem Osten (Weißenfels) in den heimischen Gewässern der Lady Piranhhas empfangen. Im letzten Spiel vor einer langen Spielpause konnte ein eindeutiger und historischer Sieg – man hatte vorher noch nie gegen Weißenfels gewonnen – errungen werden (7:2). Im Dezember ging es dann für das letzte Spiel in diesem Jahr nach Berlin, um im Pokalachtelfinale gegen Berlin zu spielen. Mit einem 20:2 Sieg zogen die Hanseatinnen in das Viertelfinale ein. Dies sollte mit das skurrilste Spiel der Saison werden.

Am 22. Januar 2022 standen die Lady Piranhhas mit nur neun Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen vor den direkten Ligakonkurrentinnen aus Dümpten. Aufgrund eines Coronafalls im Team der Dümptenerinnen stand bis zwei Stunden vor Anpfiff nicht fest, ob das Spiel stattfinden würde. Vielen Spielerinnen der ETVerinnen war das Risiko einer Ansteckung zu groß, weshalb sie schweren Herzens eine Teilnahme am Spiel absagten. Die Hamburgerinnen waren somit gezwungen mit dem Rest der Spielerinnen aufzulaufen, da sie ansonsten das Spiel for faith verloren und somit den Einzug ins Pokalhalbfinale verpasst hätten. Dementsprechend gab es nichts zu verlieren und mit ordentlich Adrenalin bestritten die elf Spielerinnen das hart umkämpfte Spiel vor heimischer Kulisse.

Tatsächlich konnten die Hanseatinnen einen Sieg in der Verlängerung erzielen und damit das Ticket zum Final 4 nach Berlin lösen. Vor dem Pokal-Saisonhighlight feierten die Lady Piranhhas mit einem 9:4 Sieg gegen Wernigerode noch den erfolgreichen Rückrundenauftakt. Mit diesen erfolgreichen letzten Spielen im Rücken ging es am 4. März zum Final 4 nach Berlin. Dort trafen die Lady Piranhhas im Halbfinale auf den MFBC Grimma. Nach einem Rückstand im ersten Drittel konnten die Hamburgerinnen das Spiel drehen und mit einem 7:3 in das Finale einziehen. Dort traf man auf die Gegnerinnen aus Bonn. Das umkämpfte Finale konnte die Lady Piranhhas in der beeindruckenden Max-Schmeling-Halle mit Unterstützung durch den lautesten Fanblock des Turniers ebenfalls gewinnen und sich somit als erstes anderes Team neben Weißenfels und Grimma Pokalsiegerinnen nennen.

Nach diesem Saisonhighlight ging es direkt weiter mit den nächsten Saisonspielen. Mit einem deutlich dezimierten Kader gewannen die Hamburgerinnen mit 8:1 zu Hause gegen München. Anschließend ging es abermals zu Hause gegen die Dümptener Füchse. Auch das zweite Spiel gegen die Tabellenführerinnen ging knapp verloren (3:5). Leider schien die Luft nach dem Final 4 etwas raus zu sein.

Auch die folgenden Spiele gegen Bonn (5:8) und Grimma (3:4 n.V.) wurden verloren. Trotzdem war eine Playoff-Teilnahme ungefährdet. Die Lady Piranhhas verloren lediglich das Heimrecht. So ging es in das letzte Spiel der Saison auswärts gegen Weißenfels. Dies sollte die Generalprobe für das Playoff-Halbfinale werden, traf man dort ebenfalls auf Weißenfels. Das Spiel sollte an der Tabellensituation nichts mehr ändern, wodurch beide Teams das Spiel als Vorbereitung auf die Playoffs nutzten – mit dem glücklicheren Ausgang für Hamburg (3:2).

Am 14. Mai fand dann das erste Spiel der Halbfinalserie in Hamburg statt. Leider verloren die Lady Piranhhas das Spiel knapp mit 1:2. So musste man am darauffolgenden Wochenende beide Spiele gegen Weißenfels gewinnen, um in das Finale um die deutsche Meisterschaft einzuziehen. Dies gelang den Hamburgerinnen in zwei spannenden Spielen in Weißenfels. Einen großen Anteil daran hatten vermutlich die zahlreich mitgereisten Fans der Lady Piranhhas, die für eine großartige Stimmung in der Halle sorgten und den Fans aus Weißenfels ordentlich die Stirn boten. Eine geschlossene Teamleistung mit ordentlich Rückenstärkung durch die Fans brachte die Hamburgerinnen ins Finale um die deutsche Meisterschaft. Direkt in der folgenden Woche fand das erste Spiel der Finalserie gegen die Dümptener Füchse statt. Leider wurde dieses erste Spiel ebenfalls knapp mit 2:3 verloren. Somit standen die Lady Piranhhas abermals mit dem Rücken zur Wand. Trotzdem reiste das Team hochmotiviert am Pfingstwochenende nach Mühlheim an der Ruhr. Wieder waren einige Fans mit an Bord, dafür musste man auf das Trainerduo aus Kubilay Durasi und Paul Dall verzichten, da beide das erste Playoff-Halbfinalspiel der Herren in Hamburg bestritten.

Das erste Drittel gestaltete sich wie die Spiele zuvor gegen Dümpten: sehr knapp mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Mit einem Zwischenstand von 1:2 ging es in die erste Drittelpause. Doch auch im zweiten Drittel konnte Dümpten wieder als erstes ein Tor erzielen. Knapp zwei Minuten später konnte dann Ina Jensen in der Überzahl den Anschlusstreffer erzielen. Doch Dümpten ließ sich nicht unterkriegen und antwortete mit dem 2:4. In der 15. Minute gelang den Füchsinnen dann auch noch das 2:5. Anschließend prasselte ein regelrechter Torregen auf die Hamburgerinnen nieder. In nur fünf Minuten konnten die Dümptenerinnen insgesamt vier Tore erzielen und schraubten den Spielstand auf 2:8 hoch. Dementsprechend niedergeschlagen gingen die Hamburgerinnen in die Umkleide. Doch in der Drittelpause fanden sie zurück zu ihrem Kampfgeist und zeigten im letzten Drittel, dass sie es verdient hatten, im Finale um die deutsche Meisterschaft zu stehen.

Die Hamburgerinnen machten im letzten Drittel ordentlich Druck auf das gegnerische Tor aber taten sich in der Chancenauswertung schwer, was mitunter an einer starken Dümptener Torhüterin lag. So waren es wieder die Füchsinnen, die das erste Tor in diesem Drittel erzielten. Nach der Hälfte des letzten Drittels bekam Dümpten eine zwei Minuten Strafe. Diese konnten die Lady Piranhhas leider nicht ausnutzen. Trotzdem zahlte sich die aggressivere Spielweise der Hamburgerinnen aus und das Team konnte vor Abpfiff noch zwei Tore erzielen. Schlussendlich wurde das Finalspiel mit 4:9 verloren und es bleibt bei der Silbermedaille.

„Es ist natürlich schade, die Saison mit so einem Ergebnis zu beenden. Aber dafür, dass wir am Anfang der Saison ohne Trainer dastanden und viele Neuzugänge hatten, haben wir super viel erreicht und als Team zueinander gefunden. Somit können wir vollkommen zufrieden sein“, so Hanna Petersen, ninja of the last match.

Insgesamt blicken wir somit voller Stolz auf eine erfolgreiche Saison mit zwei Titeln im Gepäck zurück und freuen uns auf die nächste Saison. Doch erst einmal geht es in die verdiente Floorball Pause nach dieser viel zu langen Saison. Vielen Dank an alle Zuschauer, Fans, Leser*innen und Unterstützer*innen jeglicher Art für den wahnsinnigen Support. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Außerdem bedanken wir uns bei unserem Trainer Kubi und unserem Übungsleiter Paul! Ihr habt einen großartigen Job gemacht. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Sven für die großartige organisatorische Unterstützung, Namy als Torhütertrainer sowie Finn von Krooge und Tilmann Gebhardt als Übergangscoaches.

Wir sehen uns in der nächsten Saison!

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