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BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord
22. März 2021

69:84 bei den BSW Sixers: ETV-Basketballer verlieren Uzkuraitis-Abschiedsspiel in Sandersdorf

Es ist vorbei. Die Basketballer des Eimsbütteler TV Hamburg haben ihre erste Saison in einer deutschen Profiliga hinter sich. Zum Abschluss einer an Höhepunkten nicht gerade armen Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gab es in einer Nachholpartie vom ersten Spieltag ein eher unspektakuläres 69:84 (14:22, 18:23, 17:21, 20:18) beim Play-off-Team BSW Sixers in Sandersdorf (Sachsen-Anhalt) – die 18. Niederlage bei vier Siegen.

Abgesehen davon, dass der Klassenerhalt nach einem Corona-Ligabeschluss ohnehin lange feststand, war das Ergebnis nebensächlich an diesem Abend. Denn mit Shooting Guard Vidmantas Uzkuraitis zog nach der Schlusssirene ein ganz Großer für immer sein ETV-Trikot aus.

Es waren noch genau 1:19 Minuten zu spielen, als der 36-Jährige unter Standing Ovations der gesamten ETV-Crew ein letztes Mal vom Feld ging und somit fünf erfolgreiche Jahre unter den Eimsbütteler Körben beschloss. Zuvor war der Routinier fast 39 Minuten wie ein Young Gun übers Feld gejagt und hatte noch einmal sein gesamtes Repertoire der hohen Basketballkunst gezeigt: einen Bounce-Pass quer durch die Zone auf Fabian Paetsch, reichlich Rebounds auf Ringniveau, einen Coast-to-Coast-Sprint plus Layup vom einen Korb zum anderen und natürlich vier Treffer (bei 14 Versuchen) von jenseits der Dreierlinie – ein Gebiet, in dem sich der Ex-Profi stets am wohlsten fühlte. Am Ende standen mit 18 Punkten und 10 Rebounds ein Double Double und das Prädikat Topscorer des Spiels auf dem Konto des Litauers, der aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren wird.

„Ich bin etwas traurig, dass wir verloren haben“, sagte Uzkuraitis nach dem Spiel am Livestream-Mikrofon der Sixers. „Das Schönste war und ist für mich immer gewinnen, egal, ob Spiele oder Titel.“ Dass es für den ETV in der Ballsporthalle Sandersdorf nicht zu einem Abschiedsgeschenk in Form eines Sieges reichte, lag neben dem kurzfristigen Fehlen des verletzten Liga-Topscorers Mubarak Salami vor allem an der schlechten Wurfquote (29 Prozent Dreier; 36 Prozent aus dem Feld insgesamt; 54 Prozent von der Freiwurflinie). Dennoch zeigten die Hamburger mit Kampfgeist, Tempo und einer guten Teamleistung erneut ihre enorme Entwicklung und ihre Konkurrenzfähigkeit in der Liga. Das sah auch Uzkuraitis so: „Wir sind eben keine echten Profis. Für die meisten Jungs war die neue Liga mit mehr Physis und Taktik etwas ganz Neues, für uns alle war die Saison eine gute Erfahrung. Ich liebe und lebe Basketball und möchte noch ein, zwei Jahre spielen. Mal sehen, was mein Körper so sagt.“ Und wie es sich für den Abschied eines ganz Großen gehört,  dürfen natürlich auch die passenden Abschiedsworte nicht fehlen: „Ich möchte allen Fans danken, ob in Hamburg, Litauen, Belgien oder England. Dieser Dank kommt von Herzen.“ Vid, du wirst uns fehlen!

ETV in Sandersdorf: Uzkuraitis (18 Punkte, 10 Rebounds, 3 Assists); Hoppe (13 Punkte); Paetsch (11 Punkte, 3/4 Dreier, 3 Assists); Lungongo (9 Punkte); Abaker (8 Punkte, 7 Rebounds, 6 Assists, 3 Steals); Gust (4 Punkte, 11 Rebounds); Migunov (4 Punkte); Eckmann (2 Punkte, 4 Rebounds); Tittel; Ofori (zum kompletten Boxscore)

Foto: Vidmantas Uzkuraitis (l.) gegen Ole Fredrik Sievers (BSW Sixers), Copyright: Hartmut Bösener

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