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BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB
07. Februar 2021

59:71 nach hartem Kampf: ETV-Basketballer verlieren „Hinspiel“ gegen BSW Sixers

Es war so ein Tag, an dem der Korb immer kleiner wird. Die Aufsteiger des Eimsbütteler TV haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB eine 59:71-(18:20; 19:17; 9:16; 13:18)-Heimniederlage gegen die BSW Sixers kassiert und damit keine erhofften Punkte im Abstiegskampf der Staffel Nord sammeln können (letzer Platz, 3:11 Siege). Gegen die Gäste aus Sandersdorf, die ihren fünften Sieg in Serie feierten (9:6 insgesamt), war am Freitag (5. Februar 2021) in der Sporthalle Hohe Weide eine miserable Wurfquote, vor allem in der zweiten Halbzeit, für das schlechtere Ende ausschlaggebend. Schon am Sonntag, den 7. Februar (16 Uhr, live bei sportdeutschland.tv) kommt es in Sachsen-Anhalt zum „Rückspiel“. Die Partie ist eine Nachholbegegnung vom 1. Spieltag, an dem sich die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs wegen zweier positiver Coronafälle in häuslicher Quarantäne befanden.

Gegen die defensivstarken Sixers, die im Spiel zuvor Gegner Stahnsdorf nur 48 Punkte gestattet hatten, sollten es die Eimsbütteler an diesem Abend mit einer Art spielerischem Lockdown zu tun bekommen. Zu Beginn verlief das Duell Offensiv-Power gegen „De-Fence-Riegel“ extrem ausgeglichen: Gleich siebenmal wechselte die Führung in den ersten sechs Minuten, kein Team konnte seinen Stil entscheidend durchsetzen. Auffällig beim ETV: Deutlich geduldiger als zuletzt wurde im Angriff agiert, der Basketball länger bewegt, die Last auf mehr Schultern verteilt. Am anderen Ende des Feldes schmerzten lediglich drei eingefangene Dreier, mit einem knappen 18:20-Rückstand für die Gastgeber endete das erste Viertel.

Im zweiten Durchgang sollte jedoch zunächst nichts mehr gehen beim ETV. Einfache Chancen im Abschluss wurden vergeben, der Ring wurde zum Gegner. Die Sachsen-Anhaltiner gingen – dirigiert von den Routiniers Luka Petkovic und Djordje Pantelic – mit zehn Punkten in Führung (21:31/14. Minute). Doch dann nahmen die beiden ETV-Heimkehrer Mubarak Salami und Abdulai Abaker in Zusammenarbeit mit Kapitän Leo Eckmann den Faden wieder auf. Beim Stand von 32:35 sah sich BSW-Headcoach Sebastian Ludwig zu einer Auszeit gezwungen. Viel half es nicht: Als der bis dato überragende ETV-Guard Salami (15 Punkte zur Halbzeit, 22 am Ende) ein And-One zum 37:37-Halbzeitstand verwandelte und sich das bis dahin ebenfalls starke Sixers-Talent Nemanja Nadjfeji sein drittes Foul abholte, war die Partie endgültig wieder völlig offen.

Bester Punktesammler der Gäste war bis zu diesem Zeitpunkt allerdings Flügelspieler Lucien Schmikale (21 Punkte am Ende), der auch das dritte Viertel mit fünf Zählern für sein Team eröffnete. Doch die Hamburger zeigten sich unbeeindruckt und blieben zunächst dran (44:46), auch wenn sie sich im Angriff zunehmend schwerer taten. Überhaupt entwickelte sich immer mehr eine Defensivschlacht auf beiden Seiten, die den Gästen eher in die Karten spielte als dem ETV. Die Folge: ein 7:0-Minilauf der Sandersdorfer, der sie bis zur dritten Viertelpause mit 53:46 in Front brachte.

Doch der Aufsteiger gedachte nicht aufzugeben. Routinier Vidmantas Uzkuraitis (1,88 m) gab mit einem And-one nach Offensivrebound das Signal zum Durchhalten. Doch die Sixers behielten die Ruhe. Hinten machten sie weiter jeden Wurf der Hamburger schwer, vorne forcierten sie mehr und mehr das Insidegame und gingen durch einen Dreier von Sandro Antunovic per Shotclock-Buzzerbeater wieder zweistellig in Führung (49:59/35. Minute). Und dann wurde es zunehmend hektischer auf dem Feld. Einem taktischen Einsteigen von Petkovic folgte nicht wie von der ETV-Bank gefordert ein unsportliches Foul als Entscheidung, sondern ein technisches Foul gegen ebendiese. Und so flogen im ETV-Angriff weiter jede Menge Bälle am Ziel vorbei, während der Tabellenvierte mit Cleverness und der nötigen Härte den Vorsprung bis zum 71:59-Sieg ins Ziel brachte.

Kommentar ETV-Headcoach Sükran Gencay zum Spiel: „Die Jungs haben wirklich gekämpft, ich kann heute niemandem einen Vorwurf machen. Wir haben uns viele Würfe gut herausgespielt, aber einfach gnadenlos schlecht getroffen. Solche Tage gibt es mal. Und die Routiniers von Sandersdorf haben halt auch ein gewisses Standing bei den Schiedsrichtern, so etwas müssen wir uns erst erarbeiten.“

ETV gegen Sandersdorf: Salami (22 Punkte, 8 Rebounds); Abaker (18 Punkte, 6 Rebounds); Uzkuraitis (5 Punkte, 5 Rebounds); Lungongo (5 Punkte, 6 Rebounds); Hoppe (5 Punkte); Eckmann (2 Punkte, 5 Steals); Migunov (2 Punkte, 4 Rebounds); Paetsch; Gust; Tittel; Büürma – Wurfquoten: 3/25 Dreier (12 Prozent), 17/67 aus dem Feld gesamt (25 Prozent), 22/25 Freiwürfe (88 Prozent) (zum gesamten Boxscore)

 

Ort:
Sporthalle Hohe Weide , Hohe Weide 17a, 20259 Hamburg

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