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BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB

ETV-Basketballer schlagen sich achtbar gegen Tabellenführer Bochum

27. November 2020
Die Herren des Eimsbütteler TV haben den Favoriten-Check am siebten Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord bestanden, auch wenn für sie am Ende nichts Zählbares heraussprang. Die Aufsteiger unterlagen vor Corona-bedingt erneut leeren Zuschauerrängen in der Sporthalle Wandsbek dem Tabellenführer VfL SparkassenStars Bochum mit 80:101 (10:26; 26:17; 23:30; 21:28) und waren dabei die gesamte Spielzeit zumindest kämpferisch ebenbürtig. Eine lange Verschnaufpause gibt es für die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs (jetzt 1 Sieg/3 Niederlagen) nicht: Schon am Dienstag, den 1. Dezember 2020 um 20.30 Uhr wartet an gleicher Stelle im Nachholspiel des zweiten Spieltages mit den EN Baskets Schwelm ein weiteres Liga-Schwergewicht.

Mit der gewohnten Starting Five, angeführt vom derzeitigen Liga-Topscorer Mubarak Salami (vor dem Spiel 28 Punkte im Schnitt), dazu Guard Abdulai Abaker, Routinier Vidmantas Uzkuraitis, Kapitän Leo Eckmann und Center Vladimir Migunov begannen die Hamburger das Spiel. Bei den Bochumern stand mit dem Ex-Tower Lars Kamp ein Spieler mit Hamburger Vergangenheit in der Anfangsformation. Die ersten Akzente auf Seiten der Gäste setzte jedoch Center Johannes Joos mit sechs Punkten in der Anfangsphase. Als dann Bochums Führungskraft Niklas Geske mit fünf Punkten in Folge, darunter ein And-one, den Vorsprung erstmals zweistellig werden ließ (5:15), sah sich ETV-Headcoach Sükran Gencay zur ersten Auszeit gezwungen. In der Defense, das war früh zu merken, galt die Konzentration des VfL vor allem Salami. Mit Erfolg, wie vier Turnover des 24-Jährigen in den ersten sieben Minuten zeigten. Und der ETV? Fand vorne keinen Rhythmus, und auch die schon oft bewährte Zonenverteidigung griff zu selten – 10:26 zur ersten kleinen Pause.

Das zweite Viertel startete mit einem And-one von ETV-Heimkehrer Abaker – ein Hoffnungsschimmer? Bei den Bochumern war der Faden im Angriff komplett gerissen. Und als Salami per „Abstauber“-Layup zu seinen ersten Punkten kam, hatte auch Gästecoach Felix Banobre (auch er ist als früherer Wedel-Trainer im Raum Hamburg wohlbekannt) genug – die folgende Auszeit wurde ein wenig lauter. Zunächst verhallten seine Worte offenbar ungehört, Abaker verkürzte auf -9 (17:26). Auf der Gegenseite ging dann jedoch Elijah Allen seiner Lieblingsbeschäftigung nach: punkten. Vor allem dank des Power Forwards fanden die Westdeutschen wieder in die Spur, während sich ETV-Leader Salami nach wie vor jeden Korb hart erarbeiten musste. Das tat er – und wie! Auch dank sieben Zählern seinerseits schien beim Stand von 34:39 plötzlich wieder alles offen. Mit dem Stand von 36:43 aus Sicht der Hamburger ging es in die große Pause.

Ein Kamp-Dreier aus der Ecke eröffnete die zweite Halbzeit. Während die Aufstiegsfavoriten mit Konsequenz, Cleverness und manchmal auch etwas Glück finishten, fehlten eben jene Attribute im Angriff der Aufsteiger oftmals. Doch die kämpferische Einstellung bei den ETV-Korbjägern stimmte erneut zu hundert Prozent an beiden Enden des Feldes. Allerdings setzte sich dann doch die individuelle Klasse der Sparkassenstars mehr und mehr durch, ein Dreier von Gabriel Jung zum 63:44 erzwang das nächste Timeout der Gastgeber. Auch Geske war längst wieder aufgetaucht, ein Block gegen Marcel Hoppe plus Dunking beim folgenden Fastbreak war ein echtes Statement und beim Stand von 67:46 für den VfL die Vorentscheidung. Oder? Nicht für Hoppe und Abaker: Sie legten 13 Punkte in kurzer Zeit auf und gaben noch mal ein Signal: niemals aufgeben! Das spürte auch VfLCoach Banobre und wurde in der letzten Unterbrechung beim Stand von 59:73 noch mal laut. Sehr laut!

Das war wohl auch nötig. Vor allem Hoppe (aus der Distanz) und Abaker (mit Zug zum Korb) trafen und trafen, das gesamte ETV-Team stemmte sich weiter mit aller Macht gegen die Niederlage. Doch alle Anstrengungen sollten nicht reichen. Vor allem der überragende VfL-Center Joos (28 Punkte insgesamt) übernahm noch mal, blockte hinten und traf vorne mit Zuverlässigkeit. Fünf Minuten vor
dem Ende durften sich die Bochumer dann auch noch über das Comeback von Marius Behr nach wochenlanger Verletzungspause freuen – genauso wie am Ende über den insgesamt ungefährdeten 101:80-Sieg.

Kommentar Sükran Gencay: „Wir hatten viele Hochs und Tiefs. Aber ich bin insgesamt zufrieden, auch wenn die Niederlage am Ende in der Höhe etwas unverdient war. Bochum ist eine Topmannschaft, auf allen Positionen, sie haben kaum Schwächen im Spiel. Und wir haben zwischenzeitlich gezeigt, dass wir da mithalten können. Phasenweise haben wir auch gut zusammengespielt, da gab es echte Fortschritte, darauf müssen wir aufbauen. Langsam steigt unser Energielevel wieder nach der Coronapause, ich habe das Gefühl, dass wir wieder etwas intensiver spielen können. Wir haben jetzt ein hartes Programm vor uns. Schwelm schätze ich auch stark ein,
aber vielleicht nicht ganz so stark wie Bochum.“

Kommentar Felix Banobre: „Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Sieg. Wir waren gewarnt vor dem ETV. Wenn man sie ins Spiel kommen lässt, killen sie einen. Wir sind zwischendurch gestrauchelt, haben aber immer wieder zurück in die Spur gefunden. Es war schön, mal wieder in Hamburg gewesen zu sein. Ein paar Jungs wie Vidmantas, Leo, Abdulai und Marcel kenne ich noch aus meiner
Zeit aus Wedel. Es ist schön, dass es in Hamburg jetzt neben dem SC Rist noch ein weiteres ProBTeam gibt. Ich wünsche dem Projekt alles Gute.“

ETV gegen Bochum: Abaker (25 Punkte/5 Rebounds/7 Assists), Salami (18 Punkte/6 Rebounds/3 Assists), Hoppe (12Punkte), Uzkuraitis (11 Punkte/5 Rebounds), Migunov (5 Punkte/4 Rebounds), Eckmann (5 Punkte/3 Rebounds), Ofori (2 Punkte/2 Rebounds), Büürma (2 Punkte), Paetsch (2 Rebounds), Gust (1 Rebound), Tittel, Lungongo

Christian Jeß
Pressereferent ETV Basketball
Fone: +49 173-957 48 46

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