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Basketball Regionalliga
28. Oktober 2019

62:82 gegen Wolmirstedt – Dämpfer für ETV-Basketballer

Das war deutlich: Die Regionalliga-Basketballer vom Eimsbütteler TV kassieren im Spitzenspiel gegen Aufstiegsaspirant SBB Baskets Wolmirstedt eine 62:82-Niederlage und stürzen damit nach drei Auftaktsiegen von der Tabellenspitze auf den Boden der Tatsachen.

Was sollte da anderes rauskommen als eine Niederlage? Schon vor dem ersten Sprungball im Basketball-Regionalliga-Spitzenspiel zwischen dem ETV Hamburg und den SBB Baskets Wolmirstedt sahen die rund 150 Fans in der Sporthalle Hohe Weide schwarz. Ganz in dunkel gekleidet liefen die Gäste aus Sachsen-Anhalt in Eimsbüttel auf – und sie sollten den Gastgebern die bislang schwärzeste Stunde der bisher so erfolgreich verlaufenden Saison bescheren. Dass es kein komplett schwarzer Tag für das Team von Headcoach Sükran Gencay wurde, lag an einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, die die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs sogar mit einem Punkt für sich entscheiden konnten.

Schon in den ersten Spielminuten wurde klar, dass die Aussichten an diesem Sonntag aus ETV-Sicht eher düster waren. Auf der einen Seite zogen die Magdeburger Vorstädter, die sich vor der Saison namhaft verstärkt hatten, auch ohne ihren besten Spieler Max Rockmann (Ex-Towers) groß auf. Körperliche Präsenz, gute Ballbewegung, Treffsicherheit von außen und eine aggressive Defense – die ebenfalls noch ungeschlagenen Baskets präsentierten alle Attribute einer Spitzenmannschaft. Auf der anderen Seite das genaue Gegenteil: Leichte Ballverluste – allein dreimal wurde der Ball nach Korbeinwurf dem Gegner überreicht –, Fehlversuche von der Dreierlinie und ein nicht vorhandenes Reboundverhalten brachten etwas, was man einen klassischen Fehlstart nennen darf. Magere zwölf Punkte (!) standen nach 17 Minuten auf der Habenseite – damit ist schwerlich ein Spiel zu gewinnen. Zumal auf der anderen Seite bereits 41 Zähler notiert waren. So dämmerte wohl nicht nur dem ein oder anderen Fan, dass die Tabellenführung in der Ersten Regionalliga kaum zu verteidigen sein würde.

Immerhin (er)gaben zwei Dreier von Marcel Hoppe und Tyseem Lyles plus ein weiterer Layup des Amerikaners direkt vor der großen Pause ein positives Signal und einen mit 23:44 nicht mehr ganz so tristen Zwischenstand. Und der Trend blieb des Eimsbüttelers Friend: Endlich fiel mal ein Dreier, endlich wurde der Druck in der Defense erhöht, endlich wurde um jeden Ball gefightet und endlich leisteten sich auch die Gäste die ein oder andere Schwäche. Höhepunkt eines sehr intensiven, aber immer fairen Spiels: eine Block-Party kurz vor der letzten Pause. So wurde es innerhalb weniger Sekunden gleich zweimal dunkel für Eimsbütteler Werfer, im Gegenzug demonstrierte Tyseem einem deutlich größeren Angreifer: nicht mit mir! Resultat: Nach dem dritten Viertel war der Rückstand immerhin auf 42:58 geschrumpft.

Doch zu mehr bzw. weniger als 15 Punkten Abstand reichte es nicht mehr für die tapfere ETV-Crew. Am Ende stand ein verdienter Sieg für Wolmirstedt, dessen Saisonziel Aufstieg in die Pro B heißt. „Die sind wirklich gut. Sie haben allerdings auch einen Sahnetag erwischt, während wir einfach zu schlecht ins Spiel gekommen sind. Aber Kompliment an meine Jungs, wie sie sich in der zweiten Halbzeit gesteigert haben“, urteilte Headcoach Süki nach der Schlusssirene. Auf ihr Team warten nun zwei Auswärtsaufgaben: erst beim Aufsteiger und Tabellenletzten Weser Baskets Bremen (19.10.), dann das Derby in Bergedorf (2.11.). Die ETV-Fans bekommen ihre Jungs erst wieder am 10.11. gegen Rasta Vechta II zu Gesicht (dann wieder um 16 Uhr), dafür aber auch gleich eine Woche später (17.11.) erneut, dann gegen die Tigers aus Aschersleben. Hier gibt es den Boxscore zum Spiel gegen Womirstedt.

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