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Basketball Regionalliga Männer
13. März 2019

90:79 – ETV-Basketballer gewinnen Derby nach dem Derby

Nach dem Derby ist vor dem Derby: Nur eine Woche nach dem Auswärtssieg bei der TSG Bergedorf bezwangen die Basketballer des Eimsbütteler TV in der Ersten Regionalliga auch den Südwest-Nachbarn VfL Stade zu Hause an der Hohen Weide mit 90:79 (49:37). Damit kletterten sie in der Tabelle erstmals auf einen offiziellen Nichtabstiegsplatz.

Derbyzeit in Hamburg: Nur Minuten nach dem Fußball-Zweitligaduell St. Pauli gegen den HSV trafen im Basketball die Regionalliga-Korbjäger vom Eimsbütteler Turnverband auf den VfL Stade. Zugegeben: Ganz so hitzig wie am benachbarten Millerntor ging es in der Sporthalle Hohe Weide nicht zu. Doch auch die gut 120 Basketballinteressierten – darunter Ex-Nationalspieler und -Towers-Manager Pascal Roller – sollten ihr Kommen nicht bereuen. Sie bekamen wie immer eine leidenschaftlich kämpfende Heimmannschaft zu sehen, die am Ende den Favoriten mit 90:79 bezwang.

Los ging’s für den ETV mit etwas, was sonst meist dem Gegner vorenthalten ist: einem Blitzstart. Dunk von Leo Eckmann, Dreier und Layup von Vid Uzkuraitis – ruckzuck war die Stader Bank beim Stand von 12:0 zu einer Auszeit gezwungen. Und auch wenn der Tabellenvierte danach besser ins Spiel fand, blieb die Intensität aufseiten der Gastgeber hoch: Satte 30 Punkte standen für sie bei der ersten Pausensirene auf dem Scoreboard – die Grundlage für den so wichtigen Heimsieg war gelegt.

In trockenen Tüchern war er aber noch lange nicht. Vor allem VfL-Neuzugang Maximilian Mayer war nicht gewillt, die Punkte kampflos nördlich der Elbe abzuliefern und schenkte dem ETV fleißig von jenseits der Dreierlinie ein (5 Treffer). Kurz vor der Halbzeitpause fing sich auch noch Wirbelwind Tyseem Lyles sein (umstrittenes) drittes persönliches Foul ein. Doch als beim Stand von 42:32 dem ein oder anderen ETV-Fan schon Böses schwante, zeigte Robin Ewert stellvertretend mit vier wichtigen Punkten die Bedeutung der tiefen Bank des Aufsteigers. Mit einem 49:37-Polster ging es für die Jungs von Trainerin Sükran Gencay auf die harten Kabinenbänke.

Ein Vorsprung, der im Laufe des dritten Durchgangs kontinuierlich schrumpfte. Zwar drehte Tyseem trotz Foultrouble mächtig auf, doch hieß es am Ende der Spielperiode nur noch 72:69 für Eimsbüttel. Wenige Angriffe später war das ETV-Ruhekissen beim 74:74-Ausgleich gänzlich weg. Zeit zum Aufwachen also. Und das taten die Gastgeber. Denn „When the going gets tough, the tough get going“. Sagte sich vor allem der diesmal überragende Vid Uzkuraitis (34 Punkte) und brachte sein Team mit einem Dreier und einem Korbleger wieder mit fünf Zählern in Führung. Aber auch Vladimir Migunov zeigte, dass man selbst ohne erzielten Korb unschätzbar wichtig für ein Basketball-Team sein kann. Wann immer irgendwo ein freier Ball auf dem Boden lag, lag er kurze Zeit später obendrauf. Und: Neben acht Rebounds verteilte das Kraftpaket auch noch vier Assists. So wurde schließlich mit vereinten Kräften der abermalige Vorsprung noch ausgebaut und bis ins Ziel verteidigt.

„Die Jungs haben wirklich toll dagegen gehalten, als es darauf ankam. Das ist es, was wir im Laufe der Saison gelernt haben“, lobte Coach Süki ihre Mannschaft nach dem Spiel. Mit nunmehr zehn Siegen bei 14 Niederlagen steht der ETV als Tabellenelfter erstmals seit Saisonbeginn nicht auf einem Abstiegsplatz der Ersten Regionalliga. Laut Ausschreibung müssen am Ende vier von 15 Teams runter. Die Zahl könnte sich jedoch noch verringern, da voraussichtlich niemand von oben aus der Pro B absteigt. „Wir müssen einfach weitermachen wie zuletzt. Vielleicht brauchen wir noch drei Siege, vielleicht reichen auch zwei. Man kann es nicht sagen“, meint die Cheftrainerin. Drei von vier Aufgaben muss ihre Mannschaft bis Saisonende auswärts meistern, die nächste am 16. März in Neustadt. Das letzte Heimspiel folgt am 24. März zur gewohnten Zeit um 16 Uhr an der Hohen Weide gegen Eintracht Stahnsdorf.

Statistik gegen Stade
Punkte: Vid 34, Tyseem 25, Marcel 17
Rebounds: Vid und Vladi je 8, Leo und Tyseem je 3
Assists: Leo und Vladi je 4; Vid, Marcel und Tyseem je 3
Steals: Vid 4, Tyseem 3

Ort:
Sporthalle Hohe Weide , Hohe Weide 17a, 20259 Hamburg

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