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Basektball
11. März 2019

Doppelsieg am Derby-Wochenende

Besser hätte es nicht laufen können: Die Regionalliga-Basketballer des Eimsbütteler TV feiern an einem Wochenende einen grandiosen 89:70-Auswärtssieg in Bergedorf, nur um gut 24 Stunden später auch noch durch einen 97:58-Erfolg über die BG Hamburg-West ins Final Four des Hamburger Pokals einzuziehen.

Bergedorf? Da war doch was. Richtig! Im Hinspiel hatten sich die Korbjäger des Eimsbütteler Turnverbandes in ihrem ersten Erstregionalliga-Derby überhaupt gegen die TSG einen historischen Fehlstart erlaubt: 2:21 hieß es damals nach dem Anfangsviertel, ehe am Ende doch noch ein vielumjubelter 65:52-Erfolg heraussprang. Das sollte trotz des letztlich guten Endes diesmal nicht passieren. Zumal der ETV gewarnt war: Hatten die Bergedorfer doch zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle Tabellenführer Wolmirstedt 77:75 geschlagen.

Das Vorhaben gelang durchaus: Ballgewinne und –verluste hielten sich in der Anfangsphase die Waage, Jan Gust besorgte drei Sekunden vor der ersten Pause die 19:18-Führung für die Gäste. Auch im zweiten Viertel wogte das Geschehen hin und her, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Eine Minute vor der Halbzeit setzte Vidmantas Uzkuraitis mit einem Fastbreak-Dunk ein Ausrufezeichen (32:34). Doch das letzte Wort hatte vor der Pause Ex-Profi Steffen Kiese: Wie einst bei den Hamburg Towers netzte er von hinter der Dreierlinie per Buzzerbeater ein zur 39:32-Pausenführung für die TSG.

Zeit, dass sich was dreht. Dachte sich auch das Team von Headcoach Sükran Gencay. Und es legte los, allen voran Allrounder Leo Eckmann: Mit zwei Freiwürfen sowie zwei Layups erzielte er die ersten sechs Punkte in Spielabschnitt drei im Alleingang. Eine Steilvorlage, die vor allem Tyseem Lyles dankend aufnahm: 15 seiner insgesamt 30 Punkte erzielte Speedy-Tyseem im vorentscheidenden Viertel, das mit 33:11 (!) an die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs ging. Machte umgerechnet eine 65:50-Führung, die auch im Schlussabschnitt nie ernsthaft in Gefahr geriet. Auf weniger als acht Punkte (58:65/23.Min.) sollten die Gastgeber ihren Rückstand nicht mehr verkürzen können. Den Deckel drauf machte ein Dreier von Vid (28 Punkte insgesamt) zum 89:67 zwei Minuten vor dem Ende. Ein Erfolg, der am Saisonende womöglich Gold wert ist. Mit 9:14 Siegen zog der ETV in der Tabelle an den Cuxhaven Baskets vorbei auf Rang 12. Laut Ausschreibung müssen die Herren für den Klassenerhalt noch einen Platz weiter nach oben klettern (11.).

Am Sonntag wurde dann der zweite Derbysieg an einem Wochenende eingetütet: Mit einem nur anfangs mühsamen 97:58-Erfolg über die BG Hamburg-West (2. Regio) zog das Gencay-Team ins Final Four um den Hamburger Pokal (4./5. Mai, Wandsbeker Sporthalle) ein.

Nach dem Derby ist übrigens vor dem Derby – auch das in doppelter Hinsicht: Das nächste Regionalliga-Heimspiel steigt am Sonntag, den 10. März um 16 Uhr an der Hohen Weide gegen den VfL Stade. Und im Pokal-Halbfinale geht es ausgerechnet gegen die Oldies der dritten Herren um Marcus Engelke und Jens Hirschberger. Die sich übrigens noch prominent verstärkt haben: Neben Benka Barloschky – Co-Trainer der Hamburg Towers – geht mit Dominik Bahiense de Mello nun ein Ex-Profi für die Dritte auf Korbjagd, der sogar auf zwei Länderspiele in seiner Karriere zurückblicken kann.

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