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Basketball-Regionalliga Männer
05. Dezember 2018

Schmerzliche Niederlage gegen Nachwuchs-Rastafari

Die Basketballer des Eimsbütteler TV verlieren im Regionalliga-Abstiegskampf das Heimspiel gegen Rasta Vechta II mit 79:89 (44:34). Dabei sah es nach drei Vierteln nach einem wichtigen Sieg aus.

Das Entsetzen war fast greifbar in der wie immer gut gefüllten Sporthalle Hohe Weide. In stiller Trauer registrierten die rund 150 Zuschauer nach der Schlusssirene, dass ihre Basketballer vom Eimsbütteler Turnverband gegen den SC Rasta Vechta II einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben hatten. 70:61 führten die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs nach drei Vierteln im so wichtigen Kellerduell in der Ersten Regionalliga. Doch dann ging der letzte Durchgang mit 9:28 an die Gäste, am Ende stand ein 89:79-Sieg für die Niedersachsen auf dem Scoreboard. Eine Niederlage, die weh tut. Hätten die Eimsbütteler doch nach Siegen mit dem Bundesliga-Nachwuchs gleichziehen können.

Dabei lief in der ersten Halbzeit noch alles nach Wunsch für die Mannschaft von Coach Sükran Gencay. Zwei Punkte Rückstand waren bei der ersten Pausensirene zu verschmerzen, nachdem Tyseem Lyles per Dunk zum 20:22 verkürzt hatte. Auf der Gegenseite deutete bei Vechta bereits Jungstar Luc van Slooten mit sieben Punkten in Folge (22 insgesamt) – darunter einer von insgesamt fünf erfolgreichen Dreiern (bei 13 Versuchen) sein großes Potenzial an. Der 16-Jährige Jugend-Nationalspieler konnte diesmal zum Unglück des ETV in der Regionalliga wirbeln, weil das Bundesliga-Team von Rasta wegen des Länderspielfensters spielfrei hatte.

Doch auch der wurfstarke Forward konnte nicht verhindern, dass das zweite Viertel eindeutig den Gastgebern gehörte. Mit einem Fastbreak-Korbleger brachte Tyseem den ETV nach knapp vier Minuten Spielzeit wieder in Führung (32:31), ein Freiwurf und ein Treffer von Downtown des US-Amerikaners sowie vier Punkte von Vid Uzkuraitis, der nach seiner Verletzungspause ein sehr gutes Spiel machte, ließen den Vorsprung auf satte neun Punkte (40:31) anwachsen. Ein Rebound hinten und ein Layup vorne von Marcel Hoppe brachten das 44:34 zur Halbzeitpause. Der Flügelspieler war dann auch mit sieben Punkten im dritten Spielabschnitt maßgeblich daran beteiligt, dass der Vorsprung des ETV weiter hielt. Mit einem Neun-Punkte-Vorteil ging man ins letzte Viertel und es schien, als sollte es das Basketball-Schicksal wirklich gut meinen mit den Regionalliga-Aufsteigern.

Doch das muss man bekanntermaßen manchmal auch selber in die Hand nehmen. Leider entglitt es den Eimsbüttelern an diesem Sonntag aus den Fingern. Vorne fiel nichts mehr, hinten wurden die Schleusen geöffnet, der Vorsprung schrumpfte unaufhörlich. Als dann Jungstar van Slooten aus dem Fastbreak heraus per Dreier zum 75:78 traf, nahm das erwähnte Schicksal endgültig seinen unschönen Lauf.

„Das war wirklich sehr enttäuschend. Es war eine mentale Geschichte, der Kopf spielte eine große Rolle. Und wir konnten in den letzten Wochen wegen Krankheit und Verletzungen nicht so trainieren, wie es vielleicht nötig gewesen wäre“, urteilte Coach Süki nach dem Spiel. Mit ein bisschen Abstand hatte sie aber ihren Mut wiedergefunden: „Wir werden nicht aufgeben. Es sind noch genug Partien zu spielen und in der Rückrunde können wir hoffentlich von den Erfahrungen profitieren, die wir jetzt in der Hinrunde machen.“

Das letzte und sehr wichtige Spiel in der Hinrunde bestreiten die Herren am 16.12.2018 in der Sporthalle Hohe Weide um 16 Uhr gegen die BBC Rendsburg Twisters und hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung!

Punkte: Tyseem Lyles 23, Vidmantas Uzkuraitis 18, Marcel Hoppe 14
Rebounds: Uzkuraitis 9, Lyles 8, Vladimir Migunov 5
Assists: Uzkuraitis 8

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