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Basektball-Regionalliga
19. November 2018

Dramatisches Wiedersehen mit einem alten Bekannten

Die Regionalliga-Basketballer des Eimsbütteler TV verlieren beim Gastspiel vom Ex-ETVer Mubarak Salami 78:81 gegen die TSV Neustadt temps Shooters. Dabei wird ihnen am Ende eines dramatischen Spiels neben dem fehlenden Quäntchen Glück ausgerechnet ihre Fairness zum Verhängnis.

Fouls, das wissen die Kenner, sind im Basketball oft ein legitimes taktisches Mittel. Umso ärgerlicher, wenn man es nicht nutzen kann. Genau so erging es den Korbjägern des Eimsbütteler TV im Heimspiel gegen die TSV Neustadt temps Shooters, das vor 210 Zuschauern trotz großen Kampfes mit 78:81 (16:19/31:39/55:58) verloren ging. Denn als die Hamburger in der Schlussphase ihren Gegner mit taktischen Fouls an die Freiwurflinie und damit zu möglichen Fehlwürfen zwingen wollten, hatten sie zuvor schlicht zu wenig davon gesammelt. So gingen wertvolle Sekunden verloren und die Punkte schließlich an den Regionalliga-Vizemeister aus der Region Hannover. Und das, obwohl die Aufsteiger wie immer ihr Herz auf dem Feld gelassen hatten.

Ohne den am Oberschenkel verletzten Vid Uzkuraitis lastete im so wichtigen Spiel eine tonnenschwere Last auf den Schultern von Guard-Kollege Tyseem Lyles. Der kleine Aufbauspieler mit dem großen Kämpferherz trug diese unter den Augen von Hamburg-Towers-Profi Rene Kindzeka in bewundernswerter Manier. Der 26-Jährige aus Brooklyn/New York wurde am Ende mit 33 Punkten (Wurfquote 14/32) bester Werfer, mit acht Assists bester Vorlagengeber sowie mit neun Abprallern (zusammen mit Leonard Eckmann) bester ETV-Rebounder. „Wir hätten Vid heute gut gebrauchen können“, sagte der US-Amerikaner nach dem Spiel so bescheiden wie treffend.

Schon im ersten Viertel deutete sich an, was den Basketballern aus dem Herzen Hamburgs zum Verhängnis werden könnte: Ballverluste. Zu oft ging gerade im Aufbauspiel die Kugel verloren, am Ende standen 19 BV (12 bei Neustadt) auf dem Statistikbogen – eindeutig zu viel. Trotz neun Zählern von Lyles hieß es nach Durchgang eins 19:16 für die favorisierten Gäste aus Neustadt am Rübenberge.

Im zweiten Viertel folgte der Auftritt eines alten Bekannten an der Hohen Weide: Mubarak Salami. Der frühere Zögling von ETV-Coach Sükran Gencay, einst bei den Hamburg Sharks eine Attraktion in der NBBL, stopfte bei einem Fastbreak den Ball trotz Fouls in den Korb und brachte Neustadt mit dem folgenden Freiwurf 28:20 in Führung. Kurz darauf betrug der Vorsprung der Gäste gar zwölf Punkte (37:25), doch Fabian Paetsch brachte in der Schlusssekunde mit zwei verwandelten Freiwürfe zum 31:39 den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich.

In Durchgang drei startete dann die große Aufholjagd der ETV-Korbjäger. Und die fand vor allem unter dem Korb statt. Dort wirbelten Sergej Tittel, Vladimir Migunov, Kapitän Jan-Hendrik Gust und Leo „Energizer“ Eckmann und waren hauptverantwortlich für insgesamt 40 Punkte in the Paint (bei nur 18 der Neustädter). Nur noch drei Punkte betrug das Minus (55:58), nachdem weitere Ballverluste und Unkonzentriertheit sogar die Chance zum Ausgleich verbaut hatten.

Der (oder gar noch mehr) sollte auch im Schlussabschnitt nicht mehr gelingen. 74:75 hieß es gut eine Minute vor Schluss nach vier Tyseem-Punkten in Folge. Doch besiegelten ein Dreier und zwei Freiwürfe (einer davon mit viel Glück) des Deutsch-Amerikaners Brandon Roberts – bis dato eher ein Fahrkarten-König – das Schicksal der Gastgeber. Die liegen mit nunmehr 3 Siegen/7Niederlagen weiter auf dem vorletzten Platz der Ersten Regionalliga, dürfen aber trotzdem seit dem Wochenende wieder etwas mehr auf den Klassenerhalt hoffen: Denn: Die Cuxhaven Baskets haben einen Insolvenzantrag gestellt und stehen damit als erster Absteiger der laufenden Saison fest. (cj)

Punkte: Tyseem Lyles 33, Marcel Hoppe 13, Sergej Tittel, Jan-Hendrik Gust je 9

Rebounds: Lyles und Leonard Eckmann je 9, Fabian Paetsch 5, Hoppe und Tittel je 4

Assists: Lyles 8, Eckmann, Tittel und Gust je 2

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